Jule Fahrenkrog-Petersen

Kaffeeautomat

Installation | Van de Velde Bau | Bauhaus Universität Weimar | 2000

 

Um Gedanken an _öffentlichen Räumen sichtbar zu machen, braucht es Haltestellen. Schwarze Bretter, Aschenbecher und Kaffeeautomaten sind solche Haltestellen.

Kaffeeautomat ist ein Folgeprojekt von Protokoll, Alibi und Animation: Eine Auseinandersetzung mit Kommunikation öffentlichem Raum.

Funktionieren "einfachere" Orte, wie Biergärten, Parkbänke oder Brunnen nicht ungewöhnlich viel besser als, beispielsweise, Einkaufskomplexe mit Chillzonen?

Genau diese Einfachheit der Inbesitznahme erscheint mir relevant. Im Flur einer Universität, in der jede_r von einer Veranstaltung zur nächsten geht, in dem Zeit zum Verweilen zwischendrin vorhanden ist, fehlt häufig eine Instanz zum stehenbleiben und in Kontakt mit anderen zu treten.

Auch in diesem Flur gibt es keinen Anlass zum Verweilen bzw. keine Haltestelle. Ein Kaffeeautomat wäre eine Form, um diesem Bedürfnis zu begegnen.

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